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Haglebu Bergkirche

In idyllischer Umgebung liegt die Haglebu Bergkirche – im Zusammenspiel mit der Natur – bei Grantangen am Fuße des Haglebunatten. Die Kirche wurde auf historischem Boden gebaut. In diesem Gebiet wurde am 26. April 1945 einer der letzten Kämpfe der norwegischen Widerstandsbewegung im 2. Weltkrieg ausgetragen.

Der erste Gottesdienst unter freiem Himmel wurde am 8. Juni 1973 bei Grantangen gehalten. Im gleichen Jahr gründeten die Dorf- und Hüttebewohner den «Bergkirchenverein». Am 9. Juli 1978 wurde der Grundstein für die Kirche von Bischof Dagfinn Hauge gelegt und am 24. August 1980 wurde sie offiziell durch Bischof Haakon Andersen eingeweiht. Der Architekt der Kirche ist Reidar Sølvsberg und das Grundstück ist eine Schenkung von Helje Medalen.

Entusiastische Dorf- und Hüttenbewohner errichteten die Kirche in unzähligen freiwilligen Arbeitseinsätzen – keiner weiß wie viele. Der Verein «Haglebu Bergkirche» besitzt und unterhält die Kirche. Die wichtigste Einkommensquelle ist der jährliche Flohmarkt, der seit Anfang 1975 für Haglebu zum «Höhepunkt des Jahres» geworden ist.

Gottesdienste werden in den Winterferien (Februar/März), in der Osterwoche, in den Sommer- und Herbstmonaten gehalten und jedes Jahr mit eienem Silvestergottesdienst abgerundet. die Termine für die Gottesdienste werden durch Plakatanschläge und in der Tageszeitung bekanntgegeben.

Für Interessierte gibt es die Möglichkeit Mitglied in dem Verein «Haglebu Bergkirche» zu werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 50 kr für einzelnen und 100 kr für familien.

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